bvmd


Die bvmd vertritt die Interessen der Medizinstudierenden in der Bundesrepublik Deutschland auf nationaler und internationaler Ebene. Sie versteht sich dabei als demokratischer Dachverband der auf lokaler Ebene organisierten Medizinstudierenden und ihren legitimierten Vertretungen. Aufbauend auf den Erfahrungen und Leistungen ihrer Vorgängervereine, der Fachtagung Medizin e.V. und dem Deutschem Famulantenaustausch e.V., möchte sie den mehr als 80.000 Medizinstudierenden in Deutschland vor Gremien der Hochschul- und Gesundheitspolitik eine starke Stimme geben.

Eine der Hauptaufgaben der bvmd ist die Vertretung der Medizinstudierenden in Deutschland vor allen nationalen Gremien und Entscheidungsträgern der Hochschul- und Gesundheitspolitik. Dort setzt sie sich für eure Interessen

ein. Egal, ob es um verbindliche Lehrinhalte, sinnvolle Examina oder ganz grundlegende Strukturen des Studiums geht.

Im Vordergrund ihres Wirkens steht außerdem die Unterstützung der Arbeit engagierter Medizinstudierender sowie die nationale Koordination von lokalen Projekten. Durch die Organisation von Auslandspraktika für Medizinstudierende und die Mitarbeit in der International Federation of Medical Students’ Associations (IFMSA) fördert die bvmd überdies den internationalen studentischen Austausch.

Es finden drei Mitgliederversammlungen im Jahr statt, auf denen wichtige Positionspapiere verabschiedet werden, aktuelle Themen diskutiert werden, neue Vorstandswahlen stattfinden, und man sich untereinander mit den AGs und anderen Medizinstudierenden aus ganz Deutschland vernetzen kann. Auch wir fahren mit einigen Fachschaftsvertretern zu den MVen. Hast du Lust, mitzufahren? Melde dich einfach bei uns! (info@fsrmed.de)
Einmal im Jahr (Immer das erste Dezemberwochenende) findet der Bundeskongress (BuKo) statt. Dieser wird auch von der bvmd ausgerichtet und hat jedes Jahr ein eigenes Motto. Hier finden coole hands-on workshops, skills-labs und ganz lustige Workshops von Bierbrauerei über Rhetorik bis hin zur Karnevalskultur statt. Du hast Lust, mit zum BuKo zu fahren? Wir bilden immer Fahrgemeinschaften und nehmen dich gerne mit!

Der Verein arbeitet ehrenamtlich und gemeinnützig. Er ist politisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig. Er wird in mehrere Arbeitsgruppen (AG) unterteilt:

AG Medizinische Ausbildung

Die AG Medizinische Ausbildung beschäftigt sich speziell mit Fragestellungen, die Studium und Ausbildung betreffen. An nahezu allen 36 Medizinischen Fakultäten gibt es aktive Kommilitonen, die aktuelle Themen und Probleme ihrer Ausbildung in die AG einbringen. Die Bundeskoordinatoren tragen diese dann zu den Entscheidungsträgern in Politik und Hochschulmedizin weiter. Andersherum können auf nationaler Ebene diskutierte Fragestellungen durch die Verbindung zu den Vertretern der Fachschaften lokal umgesetzt und weiterverbreitet werden.

AG Gesundheitspolitik

Aber nicht nur, wenn es ums Studium geht, ist die Meinung der Studierenden gefragt: Ein großer Teil der (gesundheits-)politischen Entscheidungen betrifft uns ebenso – weil sie den Beruf, den wir anstreben, und die Arbeitsbedingungen,unter denen wir ihn ausüben werden, beeinflussen. Um diese Entscheidungsprozesse mitzugestalten und ihre Relevanz in die Studierendenschaft zu tragen, gibt es in der bvmd die AG Gesundheitspolitik. Sie bietet ein Forum für alle, die sich mit aktuellen politischen Themen auseinandersetzen wollen. Diskussionen der Politik werden aufgegriffen und in Workshops thematisiert; es werden Positionspapiere erarbeitet und diese dann in den wichtigen Gremien der Gesundheitspolitik eingebracht – die bvmd ist deshalb regelmäßiger Gast in Bundesministerien, Medizinischem Fakultätentag oder der Bundesärztekammer und jedes Jahr auf zahlreichen Symposien und Podiumsdiskussionen vertreten.

AG Public Health und Entwicklungszusammenarbeit

Eine Vielzahl von Projekten im Bereich Public Health/Entwicklungszusammenarbeit wird von der AG Public Health der bvmd unterstützt und koordiniert. So ist einerseits die Mitarbeit von Medizinstudierenden in Entwicklungsprojekten im Ausland möglich, andererseits gibt es verschiedene spannende lokale und nationale Global/Public Health Projekte Deutschland.

Andere Projekte im Bereich Global Health setzen sich beispielsweise mit dem Klimawandel und seinen medizinischen Auswirkungen auseinander (Climate Health Initiative), mit der Unterstützung des Wiederaufbaus der durch das Erdbeben in 2010 zerstörten Medizinischen Fakultäten in Haiti (Lehre ohne Grenzen) oder für die Implementierung von Global Health-Kursen im Medizinischen Curriculum (GandHI – Globalisation and Health Initiative).

AG Medizin und Menschenrechte

Die AG Medizin und Menschenrechte unterstützt neben vielen lokalen Projekten auch Aktionen zum Tag der Menschenrechte. Dieser wird jährlich am 10. Dezember in Gedenken an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen begangen. Dazu gibt es eine nationale Kampagne, die ihr auch lokal unterstützen könnt.

weitere Infos bekommt ihr bei unserer Lokalvertretung

Teddybärkrankenhaus

Um Kindern zwischen drei und sechs Jahren auf spielerische Weise die Angst vor Arztbesuch und Krankenhaus zu nehmen, organisieren Medizinstudierende schon seit einigen Jahren in vielen Städten Deutschlands so genannte Teddybärkrankenhäuser. Egal, ob ein Igel mit gebrochenen Stacheln, der Tiger mit Streifenschmerzen oder Eisbären mit

Erkältung – die Untersuchung und Therapie der kleinen Patienten erfordert oft höchste Kreativität und der Umgang mit den Kuscheltiereltern viel Feingefühl. Ein wundervolles Projekt in fast allen Unistädten, das allen Beteiligten ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Lust selbst Teddydoktor zu werden? Kontaktiert unsere lokale TBK-Gruppe.

Austausch

In ganz vielfältiger Weise setzt sich die bvmd für den internationalen Studierendenaustausch ein und kann dich bei der

Umsetzung von Auslandspraktika unterstützen:

  • die AG Famulanturaustauschvermittelt Famulaturplätze in mehr als 70 Ländern der Welt – eine gute Gelegenheit den Klinikalltag geprägt von anderen Kulturen und Gesundheitssystemen für einen Monat kennenzulernen. Das Tolle an diesem Austauschprogramm? Es wird von Studierenden auf die Beine gestellt und verspricht deshalb eine intensive Betreuung vor Ort und einen besonderen Einblick ins Studentenleben und die Kultur des Gastlandes.
  • über die AG Forschungsaustauschhast du die Möglichkeit für die Dauer eines Monats oder länger im Ausland zu forschen – und das bereits ab dem ersten vorklinischen Semester. Spannende Projekte in vielen Ländern laden dazu ein deine Kenntnisse auf einem bestimmten Gebiet zu vertiefen und nebenbei Land und Leute kennenzulernen.
  • dieAG Public Health und Entwicklungszusammenarbeitsteht in regem Austausch mit allerhand Public-Health-Projekten in Südamerika, Afrika oder Asien und kann auf diesem Weg Medizinstudierenden die Mitarbeit in diesen Projekten vermitteln

Weitere Infos auch hier bei unserer Lokalvertretung

bvmd Training

bvmd Training hat die Zielsetzung, die Arbeits- und Lokalgruppen an der Fakultät und im Verein zu unterstützen,indem sie allerlei nützliche Tipps & Tricks dazu bereithalten. Hierzu stehen die Trainer im Rahmen der Mitgliederversammlungen, auf dem Bundeskongress sowie nach Absprache lokal vor Ort mit Workshops zur Verfügung. So lassen sich neue Projekte oder andere Herausforderungen sicher meistern. Unsere Themen umfassen unter anderem: Teambuildings, Projektmanagement, Fundraising, Präsentationstechniken, Motivation sowie Zeit- und Selbstmanagement.Gebündeltes Training gibt’s beim TrainingDay: An einem Tag bieten zahlreiche Trainer an eurer Fakultät Workshops für die Studierenden an, ihr gebt den Rahmen vor, geplant wird gemeinsam. In einem jährlichen „Training-New-Trainers“-Seminar werden außerdem Medizinstudierende aus der ganzen Republik zu Trainern ausgebildet.

Kontakt:oder www.bvmd.de/arbeit/training

 

AG Sexualität und Prävention

Liebe und Sexualität – gerade in der Pubertät sind das meist zwei komplizierte Themen. Neben all den verrückten neuen Gefühlen spielt das Wissen über den eigenen Körper, über Verhütung oder sexuell übertragbare Krankheiten eine große Rolle. Da es nicht nur den Lehrern, sondern auch den Schülern schwer fällt dieses Thema offen zu diskutieren, wurde das Projekt „Mit Sicherheit verliebt“ initiiert. Hierbei besuchen Medizinstudierende Schulklassen. Durch den geringen Altersunterschied finden sie einen guten Zugang zu den Jugendlichen, wenn es um heikle Themen wie Liebe, Sexualität und das Erwachsenwerden geht. „Mit Sicherheit verliebt“-Lokalprojekte gibt es inzwischen an 30 medizinischen Fakultäten. Koordiniert werden sie von der AG Sexualität und Prävention der bvmd, die auch regelmäßig Ausbildungs- und Workshopwochenenden organisiert. 
Auch bei uns: greifswald@sicher-verliebt.de

Interesse? www.sicher-verliebt.de oder wendet euch an unsere Lokalgruppe.