FAQ zum Thema Covid-19


*** Update aus dem Studiendekanat *** 20.05.2020

Liebe Kommiliton*innen,

auch diesen Mittwoch haben wir uns digital mit dem Studiendekanat getroffen, um die Themen, die ihr uns über die Cryptpads und persönlich zurückgemeldet habt, anzusprechen und zu thematisieren. Dabei möchten wir wieder die wichtigen Themen, bei denen wir denken, dass sie für alle Semester relevant sein könnten, an den Anfang und weitere, eher spezifische Themen einzelner Semester, an das Ende dieser Nachricht stellen. Das nächste Treffen findet am 03.06. – also einen Tag vor unserer großen Vollversammlung – statt.


Folgende Themen haben wir angesprochen:

1. Prüfungstermine

2. Präsenzlehre und Anwesenheitspflicht in Online-Seminaren

3. Übersicht über Lehrinhalte und Veranstaltungen

4. Hygiene in der Präsenzlehre

5. Famulatur und Pflegepraktika

6. „Keine Nachteile für Studierende“

7. Weitere Informationen
 

1. Prüfungstermine
Viele von euch haben die Klausur-Termine als wichtigstes Thema angesprochen. Einige Information wurden gestern Abend schon durch die Emails des Studiendekanats bekanntgegeben. Für das sechste Semester können wir schon einmal sagen, dass das Mini-StEx in den Herbst verschoben wird. Aller Voraussicht nach werden nur die Prüfung im QB Umweltmedizin und der klinischen Chemie noch im Sommer in diesem Semester geschrieben werden. Die Nachholtermine für allgemeine Pharmakologie und Pathologie werden momentan mit den Institutsleitern abgesprochen. In der Pharmakologie wird es aller Voraussicht nach eine schriftliche Prüfung diesen Juni geben, die aber - bedingt durch die geringe Anzahl der zu Prüfenden - auch schriftlich/in Anwesenheit erfolgen wird. Die mündlichen Testate in der Pathologie werden wahrscheinlich in der Zeit des Unterrichts am Krankenbett, also erst nach dem 15.06., und in Anwesenheit stattfinden. Wir haben uns für ausreichend und mehr Zeit zwischen diesen beiden Wiederholungsprüfungen eingesetzt.

 

2. Präsenzlehre und Anwesenheitspflicht in Online-Seminaren
Das Online-Format der Seminare und Vorlesungen wird auch nach dem 02.06. digital fortgeführt. Weiterhin besteht für alle Veranstaltungen, die klar als Seminar gekennzeichnet sind, wie üblich eine Anwesenheitspflicht, auch wenn es widersprüchliche Antworten in der Vergangenheit diesbezüglich von Fachvertreter*innen gab.

 

3. Übersicht über Lehrinhalte und Veranstaltungen
Vor allem aus dem sechsten und achten Semester wurde uns (verständlicherweise) zurückgemeldet, dass für die Innere Medizin eine umfangreiche Übersicht der gelehrten Inhalte für den Überblick wichtig wäre. Das Studiendekanat war sehr bemüht, einen Detailplan zu entwerfen und hat diesen soweit auch fertig vorliegen. Eine Freigabe dieses Plans seitens der betroffenen Einrichtungen steht noch aus. Das Studiendekanat möchte sich aber noch einmal dahinter setzen, den fertigen Plan final absegnen zu lassen, um ihn den Studierenden so schnell wie möglich zugänglich zu machen.

Um beim Hochladen der Online-Materialien zu bleiben: die Umsetzung alternativer Strukturierungsmöglichkeiten für den eLearning-Server ist momentan schwierig, da der neue Mitarbeiter im Studiendekanat dafür erst seit einem Monat angestellt ist und die Zeit für eine Umstellung momentan nicht da ist. Wie aber schon letzte Woche geschrieben, sieht das Studiendekanat vor, die beiden Plattformen eCampus und eLearning-Server in Zukunft anders zu organisieren. Hinweise können immer an elearning-umg(at)med.uni-greifswald(dot)de (mit studekan(at)med.uni-greifswald(dot)de im CC!) angemerkt werden.


4. Hygiene in der Präsenzlehre
Wir haben Fragen zum Umgang mit dem Symptomtagebuch bekommen und diese nochmal an den Studiendekan herangetragen. Das Symptomtagebuch, das ausgefüllt wird, soll sicherstellen, dass wir Studierende uns mit möglichen, vor allem Covid-19 spezifischen Symptomen, auseinandergesetzt haben und dies auch nachweisen können. Das Symptomtagebuch kann bei Beginn der Lehrveranstaltung kontrolliert werden, weswegen ein aktuell ausgefülltes Symptomtagebuch sozusagen die „Eintrittskarte ins Klinikum“ darstellt.

Einige von euch haben eine Unsicherheit beschrieben, was passieren würde, wenn man bestimmte Symptome mit „Ja“ ankreuzen würde. Der Studiendekan hat uns noch einmal verdeutlicht, dass ein pragmatischer Umgang mit dem Symptomtagebuch wichtig ist. Wichtig ist, auf Symptome zu achten, die neu auftreten und ihr nicht aus sonst so anderen bekannten Gründen habt (z.B. typische oder euch bekannte Symptome wie morgendliche Müdigkeit oder Kopfschmerzen, Asthma und Husten, Pollen und laufende Nase) oder Symptome die eventuell direkt mit COVID-19 assoziiert sein könnten. Sobald eine abnorme Symptomatik bei euch auftritt, solltet ihr die in der Belehrung für Studierende im Rahmen der SARS-CoV-2 Pandemie skizzierten Wege gehen und nicht zur Lehre erscheinen. Dies kann auch z.B. ein unklarer Infekt sein.

Auch das Thema Risikopatient*innen haben wir beim Studiendekanat thematisiert. Risikopatient*innen – entweder, weil ihr ihnen auf eurer Arbeit oder dem Bekanntenkreis begegnet, oder weil ihr selbst davon betroffen seid - sollten durch die Präsenzlehre keiner erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt sein. Einerseits wird auf die Umsetzung der Hygieneregeln geachtet; andererseits ist die Klinik in den schwarzen und weißen Bereich unterteilt, sodass auch dort ein Risikokontakt minimiert werden soll. Studierende, die jetzt noch in einem schwarzen Bereich arbeiten, wird nahegelegt, in den weißen Arbeitsbereich zu wechseln. Das Studiendekanat hat weiterhin angeboten, für alle Fragen, die bei der Umsetzung des Symptomatagebuches auftreten, erreichbar zu sein. Auch Rückfragen an die Hygieniker*innen um Herrn Professor Hübner sind möglich.

 

5. Famulatur und Pflegepraktika 
Viele von Euch, die beabsichtigen, im Herbst ins Staatsexamen zu gehen, aber noch ein offenes Pflichtpraktikum wie Famulatur bzw. Pflegepraktika auf Grund von Covid-19 haben, befürchten, dass sie diese unter den aktuellen Umständen (mögliche Wiederholungsprüfung, verkürzte Vorbereitungszeit, erschwertes Semester, keine Ärzt*innen, die Famulierende aufnehmen… ) wohlmöglich nicht absolvieren können und dadurch nicht zum Staatsexamen zugelassen werden könnten. Wir haben noch einmal dargestellt, wie schwierig die Situation für euch ist. Das Studiendekanat hat daher darum gebeten, dass sich alle betroffene Studierende an sie und das Landesprüfungsamt - am besten in einer gemeinsamen Mail – wenden, um schnellstmöglich eine Lösung zu finden.

 

6. „Keine Nachteile für Studierende“ 
Oftmals fällt es vielen Studierenden schwer zu glauben, dass unter den aktuellen Umständen keine Nachteile für Studierende entstehen. Wir haben diese Meinung noch einmal ausführlich begründet vor dem Studiendekanat dargestellt und sind auch persönlich darauf eingegangen, dass wir den Nicht-Nachteil für Studierende in vielen Situationen nicht erkennen können. Das Studiendekanat hat sich noch einmal bereit erklärt, die sonst auch mögliche Abmeldung von Prüfungen bei besonderer und begründeter Härte genauer zu betrachten. Hier ist es wichtig, dass sich die Studierenden, die sich wirklich nicht in der Lage sehen, die Prüfungen unter den aktuellen Umständen zu absolvieren und das auch begründen können, möglichst schnell beim Studiendekanat melden, um eine Entscheidung im Interesse der betroffenen Person zu treffen. Die Anpassung von Prüfungen und Leistungsnachweisen liegt allerdings in der Hand der Institute und Kliniken. Das Studiendekanat kann hier nur unter Absprache den Rahmen verändern, in dem es stattfinden soll.

 

 

7. Weitere Informationen:
Weiterhin wollen wir noch einmal an die Mail der Rektorin zum Semesterstart erinnern: nur der Semesterbeginn des ersten Semesters (diejenigen, die 2020 ihr Studium beginnen) wird auf den 2.11.2020 gelegt. Für alle weiteren Semester wird die Lehre ab 12.10.2020 flexibel beginnen. Aufgrund der verschiedenen Umstände innerhalb eines Semesters wird der Start des nächsten Wintersemesters abhängig von der Lehre des jetzt veränderten Sommersemesters sein. Weitere Informationen wurden schon, oder werden noch diese Tage, an jedes Semester versendet.

 

2. Semester:
Die Fragen wurden bereits in einer Mail des Studiendekanats und von der Anatomie beantwortet.
 

4. Semester:
Es kam die Anfrage, ob man immer automatisch zu Prüfungen angemeldet sei. Auch zur Corona-Zeit gehört jede Leistungsüberprüfung zu einer besuchten Lehrveranstaltung. Dementsprechend erfolgt eine automatische Anmeldung zur Prüfung. Das trifft auch auf die krankheitsbedingten Wiederholungen zu, die jetzt automatisch zur nächsten Prüfung angemeldet werden.

Eine neue Information seitens der Wiedereröffnung der Bibliotheken konnte uns das Studiendekanat nicht geben. An der Stelle sei auch gesagt, dass die Wiederaufnahme der Öffnungszeiten für Studierende einzelnen Studiengänge im Sinne der Gleichberechtigung aller Studierende auch anderer Fächer nicht ermöglicht werden kann.

Am Datum des schriftlichen Physikums wird sich - wie letzte Woche auch schon - nichts ändern können, da es sich dabei um eine Entscheidung des Landesprüfungsamtes und IMPPs handelt. Eine Informationsveranstaltung zum Physikum wird auf unser Anregen noch vom Studiendekanat geplant.

 

8. Semester:
Wie oben schon erwähnt, wurde gestern ein vorläufiger Plan für den Ablauf des achten Semesters vom Studiendekanat verschickt; genauere Informationen zu der Modalität des Blockpraktikums wie Länge der Tage oder Art der Prüfung wird euch das Studiendekanat beantworten. So viel sei schon gesagt: es werden alle Fächer nachgeholt, wenn auch in einem anderen Umfang. Daher wird es auch einen neuen Blockpraktikumsplan geben. In der Planung wird auch mögliche Freizeit zur Durchführung von Urlauben oder Famulaturen beachtet, sodass mindestens vier Wochen für euch planbar sind. Wie und wann diese stattfinden, wissen wir selbst noch nicht. Dafür bitten wir euch, auf die Pläne des Studiendekanats zu gucken. Wir haben auch noch einmal darauf verwiesen, dass für die Planung und Buchung der Wohnung bei den Blockpraktika in der Allgemeinmedizin eine schnellstmögliche Bekanntgabe der Gruppenzugehörigkeit und Termine wichtig sei. Diese Gruppenzuteilung muss aber erst noch in Absprache mit der Allgemeinmedizin erfolgen, weswegen sich die genaue Mitteilung der Blockpraktikums-Gruppen in der Allgemeinmedizin noch verzögert.

Wir haben eure Bitte nach früher Bekanntgabe (mit mehr als zwei Wochen Vorlaufzeit) der Prüfungstermine schon früh immer wieder thematisiert, leider war es dem Studiendekanat nicht möglich, die Prüfungen früher bekannt zu geben. Gründe waren das Testen der Möglichkeit zur Online-Durchführung, Absprachen mit Fachvertreter*innen und die allgemeine Organisation. Die Prüfungen im 8. Semester wurden jetzt auf den Zeitraum nach Pfingsten, mit einem maximalen Abstand von 3 Wochen (Spezielle Pathologie) geplant. Der Zeitpunkt der letzten Prüfung wurde dahingehend gewählt, dass ab dem Montag danach die Blockpraktika anfangen.

 

Ansonsten haben wir auch das positive Feedback zu den Dingen, die momentan gut laufen, dem Studiendekanat mitgegeben. Und auch wenn noch nicht alle Dinge rund laufen und wir wissen, dass wir euch an manchen Stellen ein wenig vertrösten müssen, ist es uns wichtig euch mitzuteilen, dass wir alle Punkte lesen und vor allem mitnehmen in das Studiendekanat.

Wir hoffen, dass wir euch mit diesen Rundmails momentan die Möglichkeit geben, die Kommunikation mit dem Studiendekanat gebündelt voranzutragen und dadurch die Fragen, die euch beschäftigen, schneller und über alle Semester hinweg gemeinsam beantworten zu können, auch wenn das die ein oder andere Stunde unserer Lebenszeit kostet.
 

Für Risiken und Nachfragen erreicht ihr uns per Mail unter info(at)fsrmed(dot)de oder fragt eure FSR-Person des Vertrauens.

Bis dahin - #stayhealthy und passt auf Euch auf!

Euer FSRmed

 

#FSRmedliebtDich
#FSRmedliebtTransparenz

*** Update aus dem Studiendekanat *** 11.05.2020

Liebe Kommiliton*innen, liebe Mitstreitende,

wie angekündigt haben wir heute wieder mit dem Studiendekanat gesprochen und die Punkte, die ihr uns/dem Studiendekanat über die Cryptpads mitgeteilt habt, weitergeleitet. Da wir immer nur eine begrenzte Zeit für das Gespräch haben, können wir nicht alle Fragen genau so formulieren. Mit der Zusammenfassung der Punkte versuchen wir, ein möglichst breites Bild für alle darstellen zu können. Als Antwort auf die vielen Fragen, die wir gestellt haben, soll diese Rundmail dienen. Themen, die eher in den Semestern selbst in Absprache mit den betroffenen Kliniken und Instituten geklärt werden können, haben wir wieder an die Semestersprechenden weitergeleitet, um möglichst zielgerichtet eine Lösung zu finden. Der nächste Termin für ein Gespräch mit dem Studiendekanat ist nächste Woche Mittwoch. Folgende große Punkte haben wir angesprochen:

 

1. Klausuren und Prüfungen

2. Hygiene bei Präsenzveranstaltungen

3. Semesterzeiten

4. weitere Infos

 

1. Klausuren und Prüfungen 
Generell mussten noch - wie schon angesprochen - viele Abstimmungen mit den einzelnen Instituten und Kliniken erfolgen. In der kommenden Woche werden in den meisten Semestern die finalen Abstimmungen folgen, sodass das Studiendekanat ab dieser Woche Informationen zu den einzelnen Prüfungs- und Klausurterminen bekanntgeben wird. Bei der Planung besagter Termine wurden auf der einen Seite die Hygienebedingungen, die auch weiter unten beschrieben werden, als auch der Fortschritt der Lehre berücksichtigt. Große Priorität haben die scheinpflichtigen Prüfungen der kommenden Staatsexamina-Semester (4. und 10. Semester), sowie die Wiederholungsklausuren.


2. Semester: 

Die Anatomie hatte heute eine Institutsbesprechung, sodass genauere Informationen nach interner Planung der Anatomie und dem Studiendekanat zum Ablauf der kommenden Lehre und Testate diese Woche kommuniziert werden sollten.

4. Semester: 

Letzten Freitag fand eine Abstimmung mit den Instituten für Physiologie und Biochemie statt. Dabei einigten sich die Physiologie und Biochemie darauf, dass die Prüfungen schriftlich stattfinden sollen. Das Studiendekanat gibt an, dass dahingehend noch passende Räumlichkeiten von der Universität zur Verfügung gestellt werden müssen (Stichwort: Hygiene, Hörsaalgröße,…). Die bisherigen Termine im Semester für die beiden Prüfungen bleiben allerdings bestehen. Weiterhin soll der Termin für die Wiederholungsklausur in der Medizinischen Psychologie innerhalb der nächsten Tagen durch das Studiendekanat mit dem Institut abgeklärt werden.

6. Semester: 

Die Durchführung der Blockpraktika und des Unterrichts am Krankenbett werden zeitlich im Lehrplan priorisiert. In der Folge kann das Mini-StEx als Prüfung zum ehemaligen Zeitpunkt nicht gehalten werden. Ein neues Datum muss erst noch bestimmt werden, es wird aber definitiv an einem späteren Termin stattfinden. Auch die Mikrobiologie-Klausur wird definitiv verschoben, da die Praktika, die als Zulassungskriterium dienen, noch nicht absolviert wurden. Einzig die Prüfung in der Klinischen Chemie kann noch durchführbar sein; die Absprache dahingehend mit der klinischen Chemie wird erfolgen. Auch dafür steht ein Prüfungstermin erst nach Absprache endgültig fest.

8. Semester: 

Da es noch letzte Absprachen mit den jeweiligen betroffenen Dozierenden zwecks Durchführung und Modalität gibt, sind die konkreten Prüfungstermine für die nachzuholenden Prüfungen aus dem siebten Semester noch nicht kommuniziert worden. Wie zuletzt mitgeteilt, werden die nachzuholenden Prüfungen voraussichtlich ab Juni 2020 beginnen.

10. Semester: 

Die Prüfungstermine sind durch die Semesterpläne vermittelt worden. Die vier Prüfungen werden wie geplant in der letzten Maiwoche stattfinden.

 

Mündliche Prüfungen jeglicher Form werden momentan vor allem intern noch besprochen. Einzelne Institute sind dort weiter als andere. Jetzt ist noch nicht abzusehen, wann genau diese stattfinden werden. Die Absprachen für die konkrete Planung, vor allem mit den klinischen Fachvertreter*innen, beginnt diese Woche.

Im Zuge der Klausurtermine und Durchführbarkeit von Prüfungen haben wir auch das Thema der Online-Prüfungen angesprochen. In der Planung ist beabsichtigt, die Prüfung über Moodle ablaufen zu lassen. Die Anwendung ist für alle Endgeräte konzipiert, als auch Tablet und Smartphone kompatibel. Vor der Durchführung wird es in einzelnen Semestern testweise eine Probeklausur geben, bei der das Einloggen mit den Passwörtern und der Umgang mit etwaigen Internetproblemen geübt werden soll. Abseits von der Verwendung internetfähiger Endgeräte wird überlegt, zur Überprüfung der Anwesenheit eine Zoom-Konferenz mit Kamera durchzuführen.

 

2. Hygiene bei Präsenzveranstaltungen 
Wie angesprochen, läuft die Planung für die Durchführung der Präsenzveranstaltungen auf Hochtouren. Nach unserem letzten Jour fixe am 30.4. hat sich das Studiendekanat mit den Hygieniker*innen der UMG abgesprochen, um weiter einen Leitfaden für den zukünftigen Umgang mit Hygieneregeln zu entwickeln. Dieser wird morgen dem Krisenstab der UMG vorgestellt. Weiterhin muss eine Absprache mit der Universität und dem Rektorat erfolgen, das gleichzeitig an seinem eigenen Hygieneplan arbeitet, zu dem der Leitfaden der UMG ergänzend wirken soll. Einige Fachspezifika der Medizin werden so in dem Plan der Universität nicht abgedeckt. Der genaue Hygieneplan wird dann nach Absprache veröffentlicht. 


Einige Fragen zum Umgang mit Hygiene und Infektionsprävention in der kommenden Zeit können wir trotzdem schon beantworten: Studierende, die während der Zeit entweder an Covid-19 oder Erkrankungen mit ähnlichem Symptomspektrum erkranken und in der Folge nicht an scheinrelevanten Prüfungen oder Pflichtpraktika teilnehmen können, werden die Möglichkeit erhalten, die Prüfungsleistung oder die fehlenden Pflichtveranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Des Weiteren können Zulassungsvoraussetzungen, deren Ablegen durch die Krankheit nicht möglich war, großzügig ausgesetzt werden, wodurch die Zulassung für kommende Semester ermöglicht wird. Dies geschieht immer in Absprache mit dem Studiendekanat. Studierende die durch ihren beruflichen Einsatz oder auf anderem Wege Kontakt zu potenziell Corona-infizierten Personen hatten, werden gleichbehandelt wie andere Studierende. Für diese Person, wie für alle Studierende, gilt es, wachsam im Umgang mit dem Auftreten etwaiger Symptome zu sein und die allgemeinen Hygieneregeln zu beachten.

 

3. Semesterzeiten 
Auch hier haben wir schon berichtet, dass es durch die noch bestehenden Planungsunsicherheiten zu eventuellen Verschiebungen kommen kann. Hier wird vom Studiendekanat vor allem das achte Semester als kritisch angesehen, weil es viel nachzuholende Praxislehre (Blockpraktika) auf einen eng begrenzten Zeitraum gibt. Der genaue Semesterplan für das achte Semester soll so früh wie möglich nach Absprache mit den betroffenen Fachvertreter*innen ab dieser oder nächster Woche veröffentlicht werden. 

Als kleine Information: Da das Studiendekanat nicht alleine für die Planung der Semesterpläne zuständig ist, sondern sich immer in Absprache mit den einzelnen Fachvertreter*innen befindet, gestaltet sich die Planung verständlicherweise manchmal etwas schwierig.

Nach Absprache mit den Kliniken und Instituten kann der restliche Semesterplan erstellt werden und die Zeiträume für Pflichtpraktika wie Famulaturen, aber auch für Urlaube und Kinderbetreuungszeiten benannt werden. Es wird dabei auch auf die Länge der Zeiträume geachtet, um Famulaturen zu ermöglichen. Für die Vorklinik lässt sich schon sagen, dass sowohl das 2. als auch das 4. Semester zu den benannten Semesterendzeiten beendet werden sollen, so dass regulär Pflichtpraktika nach dem zweiten Semester eingeplant werden können. Eventuell besteht dann auch die Möglichkeit, noch Pflegepraktika im Zeitrahmen von 15 Tagen im Anschluss an das vierte Semester durchzuführen.

Auch auf das Thema „Krisenfreiversuche“ sind wir eingegangen. Das Studiendekanat kann die Empfindung der Studierenden dahingehend verstehen, möchte allerdings daran appellieren, dass Prüfer diese Umstände berücksichtigen und dass man sich bei besonderen Schwierigkeiten an die Lehrverantwortlichen des Faches wenden sollte.



Auf Anregung eines Semesters haben wir vorgeschlagen, für alle Semester eine Art „Fragerunde mit dem Studiendekanat“ stattfinden zu lassen. Das Studiendekanat hat diese Idee sehr wohlwollend aufgenommen und wird sich folgend Gedanken machen, wann so eine Fragestunde stattfinden kann.

 

4. weitere Infos

Ihre Themen werden wir nach den Semestern aufgeteilt benennen, aber für alle stehen lassen, weil die Informationen vielleicht für andere auch interessant sein könnte:

 

Zweites Semester: 
Das Studiendekanat hat sich mit Herrn Professor Melzner aus dem Institut für Physik (Math.-Nat.) besprochen. Eine Information zu den Physikpraktika wird die Tage kommen.

 

Viertes Semester: 
Frau Meiering hat sich beim Landesprüfungsamt erkundigt, wie der Stand zur Durchführung des Herbstphysikums ist. Auf Nachfrage gibt das LPA an, dass das IMPP nicht von der Durchführung des Physikums zum gegebenen Zeitpunkt abweichen möchte. Es wird also damit geplant, dass sich am Physikum nichts ändern wird.

 

Sechstes Semester: 
Das Fehlen von Stoffumfangsplänen und klaren Lehrzielen wurde angesprochen. Vor allem für die Innere Medizin, die durch ihre verschiedenen Abteilungen sehr komplex strukturiert ist, findet jetzt die Ausarbeitung eines Lehrkonzeptes statt. Dieser Prozess gestaltet sich aber sehr mühsam, da wie erwähnt viele Fachbereiche abgedeckt werden müssen.

 

Achtes Semester: 
Eine Um- oder Restrukturierung des eCampus in einzelne klinische Jahre und altes und neues Currikulum ist momentan nicht möglich, da einzelne Institute teilweise die gleichen Materialien/Folien verwenden. Außerdem gibt es momentan schlichtweg zu wenig Kapazitäten, diese technische Änderung vorzunehmen. Generell beabsichtigt das Studiendekanat, künftig die Lehre auf dem eLearning Server auszubauen, so dass in diesem Zuge auch eine Umstrukturierung des eCampus erfolgen kann. Die fehlende Freischaltung für die Evaluation wurde wahrgenommen und wird jetzt erfolgen.

 

Ansonsten bleibt uns an dieser Stelle nur zu sagen, dass wir euch für euer Feedback sehr dankbar sind! 

Wir wissen, dass es bei einigen von euch viele Befürchtungen zur Durchführung des Semesters in der kommenden Zeit gibt. Wir hoffen, dass wir euch durch dieses Format viele Fragen beantworten können und letztendlich uns allen dadurch den Ablauf dieses wirklich besonderen Semesters ein wenig erleichtern können. Auch wenn es für uns den einen oder anderen stressigen Moment bedeutet, machen wir es wirklich gerne.

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr wie immer eine Nachricht an info(at)fsrmed(dot)de schicken, oder euren Semestersprechenden oder Leuten aus dem FSR, die ihr persönlich kennt, zukommen lassen.  

Bis dahin – passt auf Euch auf! :)

Euer FSRmed

 


#FSRmedliebtDich 
#FSRmedliebtTransparenz

*** Update aus dem Studiendekanat *** 30.04.2020

Liebe Kommiliton*innen,

wie alle Wochen wieder, haben wir uns heute mit dem Studiendekanat getroffen, um die Punkte, die ihr uns über die CryptPads zurückgemeldet habt, anzusprechen. Um euch ein möglichst ausführliches Bild von den Antworten und Einblicken zu geben, möchten wir euch wie letzte Woche wieder den Inhalt des Gespräches zukommen lassen. 

Einige Themen, die von mehreren Semestern geäußert wurden, haben wir als „globale Themen“ für alle an den Anfang gestellt. Für Fragen und Probleme, die semesterspezifisch sind und sich vor allem an die betroffenen Institute und Kliniken richten, möchten wir eure Semestersprechenden einspannen.

 

1. Prüfungen

2. Präsenzlehre und Semesterende

3. Eventuell ausstehende Fragen einzelner Semester

4. Online-Lehre

5. Serverumzug

6. Optionales Semester

 

1. Prüfungen 
Das Studiendekanat ist zur Zeit noch hauptsächlich mit der Planung der Lehre beschäftigt. Die Prüfungen sollen so eingeplant werden, dass die Lehre für das Fach erst abgeschlossen ist, der Prüfungszeitpunkt möglichst gut in den Lehrplan passt und dementsprechend noch möglichst viel Zeit zur Vorbereitung bleibt. Es soll verhindert werden, dass Prüfung losgelöst von den Lehrinhalten stattfinden.Deswegen ist bisher die genaue Planung der noch nicht vollständig gelehrten Fächer ganz hinten angestellt.

Trotzdem werden manche Dinge schon konkreter.
Die Prüfungen für das zweite klinische Jahr, die aus dem Ende des 7. Semester noch aufgeschoben wurden, werden ab Ende Mai starten; voraussichtlich als Online-Prüfung über Moodle, sofern alles technisch umsetzbar ist. Dafür finden in der IT des Studiendekanats verschiedene Tests und Vorbereitungen statt. Im Laufe der nächsten Woche wird es dazu voraussichtlich eine konkretere Mail geben. 
Das Mini-StEx des ersten klinischen Jahres wird sehr wahrscheinlich mehrere Wochen später stattfinden, nicht zum vorherigen geplanten Zeitpunkt.

Aus den oben genannten Punkten ergibt sich, dass etwas Genaues und Endgültiges noch nicht geplant wird. 
Wiederholungsprüfungen sollen ebenfalls mit genug Vorlaufzeit, d.h. mehr als zwei Wochen, angekündigt werden, allerdings kann das Studiendekanat nicht gewährleisten, sich auf eine genaue Vorlaufzeit festzulegen. Wir setzen uns aber weiterhin dafür ein, dass wir mindestens vier Wochen vor Prüfungsterminen über diese informiert werden.
 

2. Präsenzlehre und Semesterende 
Das Studiendekanat hat heute nach unserem Gespräch ein weiteres Gespräch mit den Krankenhaushygienikern Herrn Prof. Kramer und Herrn Prof. Hübner geführt. Dort ging es vor allem um die Meinungen und Empfehlungen bezüglich des Startes der Präsenzlehre, etwaiger Gruppengrößen oder auch welche Veranstaltungen zuerst stattfinden können. Das Studiendekanat möchte Präsenzlehre in möglichst kleinen Gruppen und insgesamt über einen längeren Zeitraum abhalten lassen. Dabei werden sie auch ansprechen, wie Studierende, die mit potentiellen oder bereits infizierten Covid-19-Patient*innen arbeiten, eingebunden werden können. Anschließend stehen weitere Entscheidungen und Berechnungen, wie z.B. eventuell anfallende Kosten für Schutzkleidung, deren Verfügbarkeit sowie weitere Hygienemaßnahmen an.


Bekannt ist schon, dass nach Möglichkeit zuerst alle Seminare online abgehalten werden, um danach die Praktika - ganz zum Schluss – stattfinden zu lassen. Dadurch könnte die Durchführung der Praktika, Blockpraktika und des Unterrichts am Krankenbett auch bis zum Start des Wintersemesters andauern. Dies bedeutet aber nicht, dass den ganzen Sommer über für jeden Präsenzlehre stattfindet, sondern nur, dass man auch potentiell 2-3 Wochen Präsenzlehre im Sommer oder kurz vor Wintersemesterstart haben könnte. Die Präsenzlehre soll durch die langen Zeiträume lediglich entzerrt werden. Die Umsetzbarkeit muss noch mit allen Kliniken und Instituten abgesprochen werden und ist noch weit entfernt von einer Finalisierung, deswegen bitten wir euch um Geduld, was konkrete Rückfragen betrifft. Es steht allerdings schon fest, dass der Freimonat im achten Semester durch die Stauchung der Blockpraktika wegfällt. Das Semesterende ist somit auch noch nicht genau absehbar, da der Lehrplan noch nicht feststeht. Es wird aber beabsichtigt, dass die aktuell noch ausstehenden Prüfungen ganz hinten angeschoben werden.

 

3. Eventuell ausstehende Fragen einzelner Semester

2. Semester

Wie oben schon erwähnt, werden ausstehende Praktika gegen Ende des Semesters nachgeholt. Vorlaufzeit von Wiederholungsterminen sollen beachtet werden. Es soll Freiräume im Sommer geben, um die Pflegepraktika absolvieren zu können.

Fragen, die eher von Instituten beantwortet werden können: 
- Gruppeneinteilung Histokurs 
- Wird es Selbststudiumzeiten in der Anatomie geben? 
- In welcher Form wird Präpkurs stattfinden?

4. Semester

Auch hier gilt: Ausstehende Praktika werden gegen Ende des Semesters nachgeholt. Bei individuellen Problemen, die zur Physikumsanmeldung durch Corona entstehen, will das Studiendekanat zusammen mit dem Landesprüfungsamt Mecklenburg-Vorpommern nach individuellen Lösungen suchen.

6. Semester

Das Blockpraktikum und Unterricht am Krankenbett soll in Kleingruppen stattfinden. Die Wochen, in denen es stattfindet, können zwischen Mitte Juni und Anfang Oktober liegen. Eventuell werden auch Teile in die nächste vorlesungsfreie Zeit gelegt. Ein genauer Plan wird in Absprache mit Hygienikern und Kliniken ermittelt. Die Kleingruppen könnten dann aus 2 bis 3 Personen bestehen.


Fragen die eher von Kliniken/Instituten beantwortet werden können:

- Ob Famulaturen an der UMG gemacht werden können, ist Entscheidung der Kliniken. 
- Bitte um einen Überblick und nach Auflistung aller Vorlesungsthemen 
- das zeitige Hochladen der Materialien 
- Aktualisieren der Materialien 
- Asynchrone Vorlesungen


8. Semester

Die Blockpraktika in der Allgemeinmedizin (Hausärzt*innenbesuche) sollen nach Mai wie geplant stattfinden. Für ausgefallene Praktika wird in Absprache mit der Allgemeinmedizin nach Ersatz gesucht. Für die verkürzte Zeit müssen voraussichtlich mehr Hausärzt*innen angeworben werden. Die Kosten, die durch die bis Ende Mai ausgefallenen Praktika im Rahmen von Wohnungsbuchungen oder ähnliches entstanden sind, können bei der Allgemeinmedizin erstattet werden. 
Seminare interaktiver zu gestalten, liegt leider nicht in der Hand des Studiendekanats. Wir werden probieren, Dozierende darauf aufmerksam zu machen.


10. Semester

Das Studiendekanat wird versuchen, die 100-Tage vor dem M2 einzuhalten, kann es aber noch nicht abschließend garantieren. Ein genaues Semesterende steht noch nicht fest.

 

Fragen, die euch die Radiologie beantworten kann: 
- Was ist mit dem Radio Refresher-Kurs?

 

4. Online-Lehre 
Das Hochladen von Vorlesungen und weiterem Material liegt in der Hand der Lehrenden. Das Studiendekanat möchte alle Verantwortlichen nochmals darauf aufmerksam machen, die Folien rechtzeitig und aktuell hochzuladen. Wir werden Dozierende ebenfalls noch einmal darauf hinweisen und bitten auch euch, es jedes Mal freundlich, aber bestimmt, zu tun. 
Ähnliches gilt für das Hochladen von Videos, auf die wir und die Semestersprechenden immer wieder verweisen. Dies ist eine individuelle Entscheidung der Institute und Kliniken.

 

5. Serverumzug 
Die medizinische Fakultät ist mit ihren Servern vom Universitätsrechenzentrum auf ihre eigenen Server umgezogen. Bitte beachtet dazu die Informationen auf der Seite des Studiendekanats und bleibt aufmerksam für weitere Informationen.

 

6. Optionales Semester 
Humanmedizin ist ein Staatsexamensstudium. Dadurch besteht für unsere Universität nicht die Möglichkeit, individuell zu entscheiden, ein Semester aus eigener Hand zu ändern. Alle Entscheidungen müssen im Rahmen der ärztlichen Approbationsordnung (ÄAppO) geregelt werden. Das optionale Semester ist in unserer ÄAppO nicht vorgesehen und praktisch bisher nicht möglich. Das Studiendekanat geht auch davon aus, dass dies sich nicht ändern wird, da auch überregional - im Medizinischen Fakultätentag (MFT) - dies bis jetzt ebenfalls kein Thema war.

 

Wir danken Euch für die vielen Anregungen und auch das positive Feedback, welches bis jetzt schon zurück kam :)

Teilt diese Information gern auch mit Euren Freund*innen und Kommiliton*innen, die davon nicht erreicht werden!

#FSRmedliebtdich 
#FSRmedliebtTransparenz

*** Update aus dem Studiendekanat *** 24.04.2020

Liebe Kommiliton*innen,

 

ihr habt uns bereits viele Fragen, Rückmeldungen und Anmerkungen zum Thema Lehre gestellt und auch viel über die Kommunikation des Studiendekanats diskutiert.

Wir haben heute Nachmittag mit dem Studiendekan und dem Studiendekanat gesprochen, um eure Fragen und euer Feedback wie immer vorzutragen. Dahingehend haben wir auch noch einmal den Kommunikationsfluss angesprochen. Das Studiendekanat und der Studiendekan sind bemüht, euch auf dem Laufenden zu halten, aber kommen nicht mehr hinterher. Ein weiterer Punkt sind die vielen Rückfragen, die natürlich auch bei jeder neuen Information hinzukommen. Da jeder im Studiendekanat am absolutem Limit arbeitet und schon jetzt ein großer Verzug vorhanden ist, auf alle Mails zeitnah zu antworten, können sie regelmäßige Rundmails über den Prozess und Status der Lehre und Studiumsorganisation nicht gewährleisten. Dafür wollen wir, das Studiendekanat und der FSRmed, zusammenarbeiten, um euch dennoch möglichst auf dem Laufenden zu halten, bis offizielle Informationen seitens des Studiendekanats bekannt gegeben werden können. 

Wir möchten euch hiermit möglichst transparent über die aktuelle Lage informieren. 
Folgend findet ihr thematisch geordnete Informationen:

1. Online-Lehre

2. Warteraum-Situation in Zoom

3. Wahlfächer im 10. Semester

4. Lehre und Prüfungen nach Pfingsten

 

1. Online-Lehre 
Ihr habt zurück gemeldet, dass die Online-Lehre größtenteils gut bis sehr gut klappt. Manchen Lehrveranstaltungen fehlt es allerdings noch an Konzept oder Interaktivität. Technische Probleme sind meistens eher klein, im Einzelnen habt ihr allerdings auch größere Probleme angesprochen. Einige haben sich die Online-Lehrformate auch für die Zukunft öfter gewünscht. 
Dies haben wir so auch dem Studiendekanat zurückgemeldet.

Wir haben natürlich auch die Probleme angesprochen; besonders, dass verspätet oder gar kein Vorlesungsmaterial hochgeladen wird. Das Studiendekanat hat zwar alle Dozierenden darum gebeten dies zu tun, kann allerdings nicht allen hinterherlaufen oder dazu zwingen. Es hat uns dazu empfohlen, freundlich, aber bestimmt und mit etwas Druck, an die Lehrverantwortlichen zu schreiben. Der FSRmed möchte in Absprache mit den Semestersprechenden gerne diese Mails koordinieren. Falls ihr in eurem Semester bereits Personen habt, die sich darum kümmern oder kümmern wollen, sprecht dies einfach ab, damit wir möglichst gemeinsam handeln.

Auch weitere Vorschläge wie Nutzen von Inverted Classroom, Fallbesprechungen anstelle von halbgaren Seminaren, Präp-Kurse als Videotutorial und Unterstützung der Online-Lehre durch Tutor*innen können so auch zurückgemeldet werden.

 

2. Warteraum-Situation in Zoom 
Das Studiendekanat wird den Dozierenden nochmals zurückmelden, darauf zu achten und auch darauf aufmerksam zu machen, dass Moderator*innen in Zoom eingesetzt werden können, um diese Aufgabe zu übernehmen. Falls ihr vielleicht Tutor*in in einem Institut oder einer Klinik seid, könnt ihr natürlich auch initiativ eure Hilfe anbieten.

Auf den Warteraum kann leider nicht verzichtet werden, da es die einzige Kontrollmöglichkeit ist, unbefugte Leute nicht an Meetings teilnehmen zu lassen. Dies ist auch unabhängig davon, ob Dozierende darauf achten oder nicht, sondern ist als Grundsatz geregelt.

 

3. Wahlfächer im 10. Semester 
Das Studiendekanat schickt bald eine Mail an alle im 10. Semester, um einen Überblick zu bekommen, wie viele betroffen sind und dann zu schauen, was eventuelle Lösungen sein können. Es kann allerdings passieren, dass nicht jede Person ihr Wunschwahlfach bekommt. Das LPA hat aber großzügige Nachreichfristen schon jetzt angekündigt, die mehr Möglichkeiten schaffen. Genaue Informationen können erst folgen, wenn klar ist, wie viele noch ihr Wahlfach machen müssen und welche Wahlfächer alle ausfallen.

 

4. Lehre und Prüfungen nach Pfingsten 
Momentan werden alle möglichen Szenarien zur Umsetzung der Lehre, inklusive Präsenzlehre und hygienische Maßnahmen, durchgespielt und geplant. Auch die Prüfungen werden ausgearbeitet, vor allem auch wie die Umsetzung erfolgt. Momentan wird geprüft, ob Online-Prüfungen technisch rechtzeitig realisierbar sind. Momentan steht zeitgleich auch ein Serverumzug innerhalb der UMG an, daher ist auch hier die zeitliche Kapazität der Mitarbeitenden knapp.


Im Studiendekanat werden verschiedene Modelle durchdacht und ausprobiert; es können aber noch keine abschließenden, verlässlichen Daten genannt werden, weswegen noch um etwas Geduld gebeten wird. Das Studiendekanat arbeitet zur Zeit den ganzen Tag (das ist wirklich wortwörtlich gemeint) an Lösungen. Die technische Umsetzbarkeit für einen Zeitpunkt, bis zu dem die Lehre abgeschlossen werden kann, sowie die gesundheitliche Lage in Deutschland (insbesondere in MV) bis zu diesem fernen Zeitpunkt müssen dafür noch ermittelt werden. 
Ein offizieles Semesterende steht daher auch noch nicht fest, wird aber sobald wie möglich bekannt gegeben.

Das Studiendekanat ist wirklich bemüht, nach Möglichkeit so schnell es geht Lösungen zu finden und diese dann sofort mitzuteilen. Durch die (verständlichen) vielen Nachfragen und Unsicherheiten, die durch Vermutungen und Schätzungen über Prüfungszeitpunkte und Semesterende zu Stande kommen, möchten sie nur offiziele Ergebnisse mitteilen. Sie bitten um Verständnis, besonders in dieser Zeit der enormen Belastung.

 

Falls noch Fragen zu diesen Informationen sind, schreibt gerne an info(at)fsrmed(dot)de.

 

Solche besonderen Zeiten werden wir wahrscheinlich nicht wieder erleben - deswegen bleibt weiter so gut dabei, bleibt gesund und vergesst spätestens ab Montag nicht euren Nasen-Mundschutz. :)

 


#FSRmedliebtdich 
#FSRmedmitmehrTransparenz

STAND: 01.04.2020 , 10:20

 

Liebe Kommiliton*innen, 

nachdem wir Euch über die bekannten Verteiler dazu aufgerufen haben, uns alle aufkommenden Fragen zuzuschicken, möchten wir euch hier einige Informationen zu den Auswirkungen von SARS-CoV-2/COVID-19 auf den Lehrbetrieb mitteilen. 

Die aktuelle Lage ist für alle Beteiligten angespannt. Sowohl das Studiendekanat (unsere Ansprechpersonen für Studium und Lehre) als auch die Klinik (mit der Krankenversorgung) haben Probleme, ihrem normalen Betrieb nachzugehen. In der Folge wurden Abstrichzentren etabliert und die Besucherrechte für das Klinikum massiv beschränkt. Die UMG legt fünf Stationen so um, dass mit Hilfe des fachkundig geschulten Personals spezielle Betten für Covid-19 Patienten bereitstehen. Unter der Tatsache, dass sich die Lage teils täglich ändert, möchten wir noch einmal betonen, dass Entscheidungen, die getroffen werden, immer auch im Interesse der Studierenden betrachtet werden. Diese Zeit bedarf uns teilweise auch kreativer Lösungen.

Wöchentlich treffen sich Vertreter*innen des Fachschaftsrates mit Mitgliedern des Studiendekanats, um aktuelle Fragen anzusprechen. Nächstes Treffen: 08.04.2020 

Habt ihr Fragen, die wir gesammelt für euch an das Studiendekanat und den Studiendekan stellen sollen? Schreibt sie uns an info(at)fsrmed(dot)de!


Wann wird der Lehrbetrieb an der Universität Greifswald wieder aufgenommen? 

Zum 13.03.2020 wurde der Lehrbetrieb an der Universität Greifswald durch den Erlass des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes MV eingestellt. Aktuell ist geplant, dass mit dem 20.04.2020 die Präsenzlehre und das Abhalten von Prüfungen wiederaufgenommen wird. Seit Anfang der Woche ist das Studiendekanat bemüht, neue Semesterpläne für alle fünf betreffenden Semester zu gestalten. Stand 26.03.2020 ist immer noch nicht abzusehen, ob unter den dynamischen Umständen, die täglich neue Veränderungen mit sich bringen, der 20.04.2020 als Datum für die Wiederaufnahme gehalten werden kann. Eine weitere Verschiebung des Semesterstartes ist ausdrücklich möglich.

EDIT: Am 31.03.2020 haben sich das Land Mecklenburg-Vorpommern mit dem zuständigen Ministerium und die Hochschulen im Land auf die Aufnahme des Prüfungs- und Lehrbetriebes zum 20.04.2020 geinigt. Dabei wurden folgende Rahmenbedingungen getroffen: 

1. Das Sommersemester 2020 findet statt.
2. Es finden keine Präsenzlehre, sondern andere digital gestützte Formate statt. 
3. Durch die Universität eigenverantwortlich durchgefürte Prüfungen können ohne Direktkontakt und in digitaliserter, qualitätsgesicherten Form durchgeührt werden.
4. Präsenzlehre und -prüfungen und Praxisanteile werden dann wieder stattfinden, wenn Gründe des Gesundheitsschutzes dem nicht mehr entgegenstehen. 
5. Alle im Sommersemester 2020 erbrachten Leistungen werden anerkannt. 

Für weitere Informationen könnt ihr euch gerne die Pressemitteilung des Landesministeriums für Bildung, Wissenschaft udn Kultur anschauen. 

www.uni-greifswald.de/storages/uni-greifswald/1_Universitaet/1.1_Information/1.1.0_Aktuelles/1.0.0_aktuell/051-20_Sommersemester_2020.pdf

Könnte es zu einer allgemeinen Verlängerung der Studienzeit kommen?

Stand heute (26.03.2020) wird immer noch beabsichtig, den Lehrbetrieb an unserer Universität zum 20.04.2020 wieder aufzunehmen, sodass kein Studienverzug geplant wird. Leider gehört es trotz des Engagements aller Seiten zur Wahrheit, dass wir heute noch nicht absehen können, welche Konsequenzen die zivilgesellschaftlichen Maßnahmen bringen. Alle Seiten (sowohl das Studiendekanat als auch die Klinik, das Rektorat und die Uni sowie die Ministerial- und Amtsebene) sind nun bemüht, Lösungen zu finden und alles in ihrer Macht stehende zu tun, um eine allgemeine Verlängerung der Studienzeit zu verhindern. 

Kreative Lösungvorschläge  werden momentan offen diskutiert, um alle Varianten durchzudenken. Auch hier gilt noch einmal zu betonen: im Gegensatz zu Studienfächern anderer Fakultäten sind die klinischen Fächer (sowohl die theoretisch als auch die praktischen) derzeit massiv in die Kranken- und Notfallversorgung eingebunden. Es lässt sich allerdings absehen, dass eine normwertige Beendigung des Semesters zum Start der regulären vorlesungsfreien Zeit nicht zu halten ist. 


Welchen Stand hat die aktuelle Semesterplanung für das Sommersemester 2020? 

Der Knackpunkt in der Planung der klinischen Sommersemester ist die Durchführung von klinisch-praktischen Seminaren. Mehr dazu folgt im Abschnitt: "Welche Pläne gibt es bezüglich des kommenden Unterrichtes am Krankenbett und der Blockpraktika?". Momentan wird vor allem die digitalisierte Durchführung von klinisch-theoretischen Fächern zum frühstmöglichen Zeitpunkt diskutiert. Ein weiterer Punkt bei der Erstellung der Semesterpläne ist die besondere Situation in der Klinik: Momentan werden alle Fachrichtungen dahingehend umstrukturiert, dass es jeweils einen "Corona track" für alle behandlungsbedürftigen Patient*innen geben wird. Es soll sichergestellt werden, dass Studierende bei Wiederaufnahme des Lehrbetriebes nicht in dem "Corona track" eingesetzt werden sollen.


Wie wird mit geplanten, aber durch die Schließung des Lehrbetriebes nicht durchgeführten Prüfungen umgegangen?

Prüfungen, die jetzt auf Grund der aktuellen Lage nicht mehr durchgeführt wurden, werden mit dem nötigen Vorlauf bei Fertigstellung der Semester- und Prüfungszeitraume durch das Studiendekanat bekanntgegeben. 


Inwiefern werden künftig Online-Materialien und digitalisierte Medien genutzt?

Online-Materialien können wie gewohnt auf dem eCampus hinterlegt werden. Vor allem in der Vorklinik bietet es sich an, Teile der Vorlesungsreihen hochzuladen und ein Selbststudium zu ermöglichen. In der Klinik wird in Anbetracht der aktuell sehr angespannten Situation eine Durchführung von Streaming-Angeboten als schwierig angesehen. Online-Lernangebote sollen nur unter rechtlich gesicherten und einheitlichen Standards angeboten werden. Die Nutzung von anderen, alternativen Lernangeboten zum Selbststudium wie Amboss werden immer begrüßt. 

Stand 25.03.2020: Momentan werden im Studiendekanat erste Ideen zu E-Learning Modellen gesammelt und deren Umsetzung getestet. Vor allem der Kontakt zu den Dozierenden der Vorklinik und den weiteren theoretischen Fächern wird gesucht, um eine zeitnahe Umsetzung zu besprechen. Der Aufbau der nötigen Infratruktur wie Videokonferenzsysteme und deren Lizenzen wird unabhängig von der gesamt universitären Struktur verfolgt, da die UMG innerhalb der Universität sowieso durch die Verbindung von Lehre und Klinik eine Sonderrolle einnimt. Ein weiterhin wichtiger Punkt ist der endgültig zu klärende rechtliche Rahmen (der eCampus stellt keinen rechtsicheren Raum da). Bei vielen Dozierenden ist der Wille, wenigstens Inhalte für das Selbststudium anzubieten, da. 


Wie kann ich mein Wahlfach absolvieren? 

Mit der ministerialen Entscheidung, den Lehrbetrieb an der Universität Greifswald auszusetzen, dürfen auch keine Wahlfächer mehr angeboten werden. Mit Beginn des Semesterbetriebes dürfen auch hier wieder Wahlfächer angeboten und absolviert werden. Kompakte Wahlfächer und Einzelentscheidungen mit dem Studiendekanat können für diejenigen unter Euch, die auf Grund der Vorbereitung auf das Staatsexamen in Sorge um die Durchführung des Staatsexamens sind, eine Lösung darstellen.


Wie wird mit Plichtveranstaltungen wie Seminaren, Praktika und Exkursionen umgegangen?

Mit der Umgestaltung der Sommersemester werden voraussichtlich auch gekürzte Seminar- und Praktikumspläne in Absprache mit den zuständigen Kliniken und Instituten angeboten.  Einzelne Veranstaltungen können so entgegen ihres ursprünglichen Planes abgehalten und als Zulassung anerkannt werden. Es ist beabsichtig, den vollkommenden Wegfall von einzelnen Angeboten wie dem Leichenschaupraktikum zu verhindern. 

Die Seminare und Pflichtveranstaltungen des vierten und zehnten Semesters (letzten Semester des anstehenden M1 und M2) werden bei der Planung des Sommersemesters 2020  noch einmal ausdrücklich besonders berücksichtig, um allen Studierenden die Zulassung und Teilnahme an den Staatsexamina zu ermöglich und eine Nicht-Zulassung durch fakultäre Gegebenheiten am Standort Greifswald zu verhindern. 


Welche Pläne gibt es bezüglich des kommenden Unterrichtes am Krankenbett und der Blockpraktika?

Einen wichtigen Anteil unserer Ausbildung stellt der Unterricht mit Patient*innen dar. Unter den aktuellen Gesichtspunkten ist eine Arbeit unter allen Gesichtspunkten des Fremd- und Eigenschutzes nicht möglich. Alle Überlegungen stehen momentan unter der Annahme, dass es zur Wiederaufnahme des Lehrbetriebes am 20.04.2020 kommt. Das große Problem bleibt die Durchführung der klinischen Lehre vor allem der Unterricht am Krankenbett mit direkten Patient*innenkontakt. Falls dieser Termin eingehalten werden kann, stehen folgende Optionen zur Absolvierung der Praktika unter dem maximalen Schutz für alle Beteiligten zur Überlegung: 
Für die betroffenen Studierenden aus dem 1.klinischen Jahr bietet es sich an, die fehlenden Unterrichte am Krankenbett im Sommer 2020 oder Winter 2021 nachzuholen. Auch könnte der August/September unter Verschiebung der Blockpraktika Innere Medizin/Chirurgie in den nächsten Sommer erfolgen. Gegebenenfalls kann es zur Kürzung und Komprimierung der angebotenen Veranstaltungen kommen. 
Das 2. klinische Jahr mit den Blockpraktika könnte ähnlich wie oben erwähnt ebenfalls wahlweise gekürzt oder verschoben werden.

Um den Studierenden eine Planungssicherheit für ihre Pläne im Sommer geben zu können, sollten sich betroffene mit einem konkreten Grund an das Studiendekanat wenden. Natürlich wird es auch zukünftig möglich sein, Veranstaltungen in Absprache mit einer Tauschperson zu tauschen. 


Welche Regelungen gibt es bezüglich des PJs und Fehlzeiten auf Grund von Kinderbetreuung, Selbstquarantäne etc.?

Unter den aktuellen Umständen soll das PJ als letzter Teil des Medizinstudiums nicht unterbrochen werden, um etwaige Konsequenzen in Bezug auf den weiteren Berufsweg zu verhindern.  Die Situation für PJ-Studierende in Greifswald ist so geklärt, dass es weiterhin absolviert werden kann und nicht unterbrochen werden soll. Fehlzeiten, die auf Grund von fehlenden Betreuungsangeboten für Studierende mit Kind, aber auch Selbstquarantänemaßnahmen oder die Schließung der Station anfallen, sollten in Absprache mit dem LPA geregelt werden, da sich das LPA nicht zu einer pauschalen Antwort hinreißen möchte. 


Was ist mit meinen Pflichtpraktika, die ich zur Zulassung für das Staatsexamen brauche?

Stand 18.03.2020 hat die UMG in Absprache mit dem LPA abklären können, dass die Famulaturen an der UMG weiterhin nach Absprache mit den betroffenen Klinikleitungen durchgeführt werden. Es werden allerdings keine neuen Famulierende ihre Famulatur am Standort UMG beginnen können. Sowohl das Kreiskrankenhaus in Wolgast, was zwar administrativ zur UMG gehört, als auch alle umliegenden Krankenhäuser können nach interner Regelung Famulaturen anbieten und durchführen. Es wird angestoßen, die freigewordene Zeit für Famulaturen zu nutzen. Für alle weiteren Fälle wird eine individuelle Lösung mit dem Studiendekanat und dem LPA getroffen. 

Zum Krankenpflegepraktikum gibt es mittlerweile auch eine Position: Ähnlich der Famulaturen können Krankenpflegepraktika an entsprechenden Kliniken durchgeführt werden. Nicht alle Kliniken nehmen Studierende momentan auf. 

Praktika, die auf Grund von Covid-19-Infektion, Selbstquarantäne-Maßnahmen oder Schließung der Station/Beendigung des Praktikum-Verhältnisses durch die Klinik kürzer als die in der Approbationsordnung-geregelten Zeiträume sind, werden mit entsprechendem Verweis auf der Praktikumsbescheinigung auch anerkannt. Neue Pflichtpraktika sollen weiterhin in den durch die Approbationsordnung genannten Zeiträume absolviert werden.


Welchen Ablauf haben die Staatsexamina?

Die Durchführung der Staatsexamina (vor allem des anstehenden M2 Mitte April) wird in enger Absprache der einzelnen Landesprüfungsämter (LPA) mit dem IMPP im Mainz koordiniert. Weiterhin gibt es Gespräche zwischen den LPA und den jeweiligen Universitäten. Wir erwarten, dass uns das LPA nach bundeseinheitlicher Absprache mit dem IMPP zur kommenden M2-Prüfung äußern wird. Ferner gibt es die Überlegung, die Staatsexamina um jeweils einige Wochen zu verschieben, um den zugewonnenen Zeitraum für Pflichtpraktika oder den verzögerten Semesterstart zu nutzen.

Am 18.03.2020 haben sich das IMPP und der MFT gemeinsam zur Durchführung des M2 im April 2020 geäußert. Es wurde angeregt, allen Teilnehmenden des M2 die Zulassung für das Praktischen Jahr ohne Prüfung im April 2020 zu gewährleisten. Einmal würde ein "Hammerexamen" am Ende des Praktischen Jahres durchgeführt werden. Die bvmd hat sich dazu als Studierendenvertretung gegenseitig positioniert und schlägt unter anderem ein Entfallen ohne Ersatz vor. 

Stand 25.03.2020:
DIe Vorbereitung auf das M1 mit allen scheinpflichtigen Zulassungen soll unter den aktuellen Umständen ermöglicht werden. Eine Kürzung oder Raffung von Praktika und Seminaren wird nach Absprache mit den zuständigen Fachvertreter*innen erwogen.

Zum M2 gibt es zusätzlich zu der oben erwähnten Umständen zu erwähnen, dass wir uns in Absprache mit den Greifswalder Studierenden als Fachschaftsrat unter allen Hochschulstandorten für Humanmedizin in Deutschland abgesprochen haben und über die bvmd eine gemeinsame Stellungnahme zu den aktuellen Entwürfen aus dem Bundesministerium für Gesundheit abgegeben haben. Diese könnt ihr hier noch einmal einsehen. Letztendlich bleibt auch noch einmal der Hinweis darauf, dass die Teilnahme am Staatsexamen und der Eintritt in das Praktische Jahr immer selbstbestimmt ist. Wir hoffen jetzt auf eine schnelle Entscheidung im Sinne aller betroffenden Studierenden zum Ende der Woche. 

www.bvmd.de/fileadmin/user_upload/2020-03-25_Stellungnahme_der_bvmd_zum_Entwurf_der_Verordnung_zur_Abweichung_von_der_Approbationsordnung_für_Ärzte_bei_Vorliegen_einer_epidemischen_Lage_von_nationaler_Tragweite.pdf

Das M3 soll unter Berücksichtigung aller hygienischen Sicherheitsbestimmungen durchgeführt werden.


Werden Medizinstudierende künftig "eingezogen"?

Am Standort Greifswald gibt es momentan keine Pläne, Medizinstudierende in dieser Krisensituation verpflichtend einzubinden. Eventuell ist geplant, qualifizierte Studierende (z.B. Krankenpflegende) in Notfällen mit einzubinden. Die Kliniken bereiten sich gerade auf die behandlungspflichten Covid-19-Patient*innen vor. Seitens der Fakultät wird vor allem auf das freiwillige Engagement gesetzt, das viele von Euch zeigen, indem sie zur Blutspende gehen oder die Abstrichzentren personell unterstützen. Auch in Zukunft sind wir aufgerufen, dort mit unserem Wissen und Vorkenntnissen zu helfen. Weitere Angebote, die zukünftig entweder seitens der Universität oder des Öffentlichen Gesundheitsdienstes ausgeschrieben werden, können durch Euch immer unterstützt werden. Momentan sieht die Lage in Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern gut aus - die Abstrichzentren sind besetzt und die Kliniken bereiten sich auf den Anstieg von behandlungspflichten Personen mit Covid-19 vor. 

Ein paar weitere Möglichkeiten, mit denen ihr Euch engagieren könnt, findet ihr hier:

                                                           ------> https://www.fsrmed.de/covid-19/wie-kann-ich-helfen.html <------